Gesellschaftliche Altersbilder

Häufig wird angenommen, als gehe mit einem bestimmten Alter - z.B. mit dem gesetzlich definierten Renteneintrittsalter - die körperliche und seelisch-geistige Leistungsfähigkeit rapide zurück und als sei dieser Rückgang vorwiegend biologisch-genetisch determiniert.

Da mit dem Eintritt in das Rentenalter der Mensch Rollen aufgeben muss, die in unserer Gesellschaft als zentral gewertet werden, wird als ‚alt’ wahrgenommen.  Alter’ ist somit primär eine gesellschaftliche Kategorie.

Aus der Sicht der Biologie oder der Psychologie ergeben sich andere Antworten zum Wesen des Alters:  Beim Altern handelt es sich um einen natürlichen Prozess allmählicher Veränderungen.  Diese Veränderungen beschränken sich dabei nicht allein auf Verluste, sie schließen vielmehr auch potenzielle Gewinne ein.  Gerade im seelisch-geistigen Bereich geht das höhere Lebensalter vielfach mit einem Zuwachs an Wissen, Erfahrungen und Handlungskompetenz einher.

Eine repräsentative Untersuchung für die gesamte Bundesrepublik hat ergeben:

(Aus:  Stärken des Alters erkennen und nutzen.  Rede von Andreas Kruse vom 3. September 2006 in Halle.
 Prof. Kruse ist Direktor des Instituts für Gerontologie der Universität Heidelberg,
Kollaborationszentrum der WHO, Vorsitzender der Altenberichtskommission der Bundesregierung)

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